Suzuki RG 500

Suzuki RG 500 Gamma

Einst der stärkste Zweitakter aus Fernost – Suzuki RG

Die Suzuki RG 500 Gamma gehört zu den fernöstlichen Klassikern der 1980er Jahre. Das für damalige Verhältnisse bemerkenswert filigran geschwungene Motorrad ist zu der Riege der Supersportler zu zählen, die sich durch einen sportlichen Anspruch, hohe Agilität und Leistung auszeichnen.

Fahrkomfort bei der Suzuki RG für mehr Interessenten

Gleichzeitig rückten Parameter wie Fahrkomfort und Ergonomie gerade in der Hochzeit der Supersportler in den Hintergrund. Während der 1990er Jahre versuchten die Hersteller zunehmend auch ein komfortables Fahrgefühl zu gewährleisten, um die agilen Bikes einem größeren Publikum schmackhaft zu machen.

Die Maschine weist einen Hubraum von 498 cm³ auf und erreicht eine Leistung von 70 kW, was rund 95 PS entspricht. Unter den damaligen Zweitakt-Maschinen (unter anderem Yamaha RD 500 LC mit 65 kW / 88 PS sowie Honda NS 400 R mit 53 kW / 72 PS) war die Suzuki RG 500 Gamma somit der stärkste Bolide. Die Technik des wassergekühlten Vierzylinder-Zweitaktmotors in Square-Four-Anordnung hat Suzuki seinerzeit fast 1:1 vom damaligen Rennmotor übernommen, der nicht e10-verträglich war. Das Drehmoment liegt bei 71,3 Nm, die Höchstgeschwindigkeit bei starken 228 km/h. Das geringe Leergewicht von 154 Kilogramm erweist sich dabei als wichtiger Faktor. Durch verschiedene Modifikationen und moderne Leichtbauteile lässt sich die Maschine mittlerweile auf etwa 133 Kilogramm herunterbringen.