Puch 250 SGS

Vorstellung der Puch 250 SGS

Am 1. Oktober hat der Pariser Salon 1953 seine Pforten geöffnet. Am Stand der Puchwerke wurde die neue SGS ausgestellt, auf deren Präsentation die Motorradfreunde schon mit Ungeduld gewartet hatten. Und das Warten hatte sich gelohnt: Wie bei den kleineren Puch-Typen gelangte auch bei der SGS ein Schalenrahmen zur Verwendung. Das hintere Kotflügelende war abnehmbar. Ein leichter Ausbau des Hinterrades war so gewährleistet. Punkto Glattflächigkeit, Schönheit der Linienführung und Torsionssteifigkeit war der SGS-Rahmen sicher einmalig.

Puch 250 SGS,  Baujahr 1953

PUCH 250 SGS

Baujahr: 1953 – eine der ersten.
Hubraum: 248 ccm
Leistung: 16,5 PS bei 5.800 U/min
max. Drehmoment: 22,6 Nm bei 3.300 U/min
(gleich, wie SG – nur bei etwas höherer Drehzahl!)

Für den „typischen TF-Fahrer“ (Vorgängermodell mit 12 PS) war dieser „Flitzer“ zu heftig – daher wurde dem Sportmodell SGS 1954 das Tourenmodell SG nachgeschossen. Ungewöhnlich, aber doch.

Bol d’ Or – Sieg für Puch

Mit der 250 SGS gelang Puch 1954 ein epochaler Erfolg. Die beiden Puch-Werksfahrer Helmut Volzwinkler und Hans Weingartmann schafften am 28. und 29. Mai auf der Rennbahn von Montlhery bei Paris den Sieg beim 24-Stunden-Rennen. Dieser Sieg gelang gleich mit einem neuen Weltrekord von 2521 Kilometern – das ist ein Schnitt von mehr als 105 km/h über die 24 Stunden.

Die eigentliche Sensation dabei war aber, dass Puch mit der 250er auch sämtliche 500 ccm Maschinen schlug